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Es ist an der Zeit, deine Vulva und Vagina kennenzulernen

Wir wollen den Mythen ein Ende bereiten! Dafür ist es wichtig, die eigene Vulva und Vagina zu kennen. Bevor wir uns mit der Anatomie beschäftigen, schauen wir zuerst wie dich das stärken kann.

03 03 2017

Wir bei Lunette glauben daran, dass das Wissen über die eigene Anatomie Stärke gibt. Warum? Gute Frage!

Wenn du eine Vagina hast, machst du dir vermutlich Sorgen,

  • dass sie schlecht riecht oder schmeckt
  • dass sie nicht „normal“ ist (ähm, was bedeutet normal überhaupt?)
  • dass sie sich stark ändert nach der Geburt eines Babys
  • was dein Sexualpartner darüber denkt
  • wie eine Geschlechtskrankheit aussehen mag

Du glaubst vielleicht auch (wegen den Medien, Gesundheitskursen, Freunden oder Familie), dass:

  • sie komisch oder dreckig sind
  • deine Vulva Vagina genannt wird
  • es nur eine Art einer perfekten „Muschi“ gibt (danke vielmals, Pornos)
  • viele andere verrückte Dinge

Wir wollen den Mythen ein Ende bereiten! Dafür ist es wichtig, die eigene Vulva und Vagina zu kennen. Bevor wir uns mit der Anatomie beschäftigen, schauen wir zuerst wie dich das stärken kann.

Wissen ist Macht


Wusstest du, dass weniger als 68% der Frauen zu verlegen sind, um über die Vagina zu sprechen – sogar beim Arzt?


Noch weniger haben jemals ihre eigene Vagina gesehen oder die von jemand anderem (schau dir dieses englische Video an zu Frauen, die das erste Mal ihre Vagina betrachten).


Das ist ein großes Problem! Um Kontrolle über die eigene Gesundheit zu haben, ist es wichtig, sexuell übertragbaren Krankheiten zu vermeiden und eine gesunde Einstellung zur eigenen Sexualität zu haben – und dafür muss man wissen, worum es geht.


Abgesehen von gesundheitlichen Gründen, zu wissen wie die Genitalien aussehen und was sich für einen selbst gut anfühlt (und was nicht), kann dazu beitragen das Stigma, dass Frauen Sex nicht so sehr mögen wie Männer, zu beenden (es stimmt einfach nicht). Es baut auch den Irrglauben ab, dass Vaginas dreckig sind, man sich für Perioden schämen muss oder beendet die Sorgen vieler Frauen, dass die eigene Vulva komisch aussieht.


Die Wahrheit ist, jede Vulva (das ist der äußere Teil deiner Vagina – der Kitzler, die Schamlippen, die Scheidenöffnung, die Harnröhrenöffnung und der Venushügel) ist schön – und jede unterscheidet sich von der anderen. Wenn du dich damit auseinandersetzt wie du aussiehst und was sich gut anfühlt, werden diese Lügen enttarnt und du fühlst dich selbstsicher wenn du mit deinem Arzt sprichst und wenn du deine sexuellen Wünsche erforscht.

Wie man die Vulva und Vagina kennenlernt


Schau dir deine Vulva im Spiegel an

Sei nicht schüchtern! Am Besten machst du das mit einem Handspiegel an einem Ort wo du Privatsphäre hast (sprich, schließ die Schlafzimmertür ab!). Geh in die Hocke oder liege am Rücken und halte den Spiegel zu deiner Vagina. Schau dir alles an was sich da unten so tut. Zieh unser ABC der Anatomie zu Rate um alle Teile deiner Vulva identifizieren zu können.


Masturbiere

Ja, wir haben es gesagt. Mit dir selbst zu spielen ist eine tolle Möglichkeit um Vulva und Vagina kennenzulernen. Sei nicht schüchtern, und probiere mal anderes aus. Wenn du normalerweise masturbierst indem du deine Klitoris mit den Fingern reibst, probier ein Spielzeug. Wenn du nur Penetration verwendest, versuch mal mit deinen Fingern deine Klitoris und Schamlippen zu stimulieren. Es geht hier vor allem darum, herauszufinden was sich für dich gut anfühlt. Es gib kein richtig oder falsch beim Masturbieren.


Nachlesen!

Nimm dir etwas Zeit und lies verschiedene Quellen zu weiblicher Anatomie, wie Bücher oder Blogs (z.B. unseren). Oder schnapp dir dein altes Biologiebuch!


Verbring etwas Zeit damit, dich selber kennenzulernen und schau dann rüber zu Instagram und poste eine Zeichnung von dir selber. Benutz dazu #drawapussy um auf der Lunette Instagram Seite  dabei zu sein.

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