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Deine Periode

Der Fluch? Das glauben wir nicht.

Viele Jahre auch als "Fluch" bezeichnet, hat die Menstruation einen schlechten Ruf bekommen. Das Team von Lunette ist da anderer Meinung. Natürlich kann die Periode unangenehm sein, aber deshalb ist sie noch kein "Fluch" – eher ist sie ein Segen. Frauen sind durch die Natur als lebensschenkend geschaffen und das bedeutet, dass wir eine tiefe spirituelle Kraft in uns tragen. Unser Zyklus ist ein Teil dieses Segens – und macht uns in Fleisch und Blut stark. Denk noch einmal darüber nach.

Die Periode kann dein Leben nur einschränken, wenn du dies selbst zulässt. Heutzutage kannst du alles machen, auch während deiner Periode. PMS? Dieser "Blues" oder eine leichte Irritation kann auch Themen aufgreifen, die gelöst werden müssen und das Leben in Balance bringen. Krämpfe? Ja, wir wissen, dass sie einen guten Tag etwas mühsamer machen können aber es lässt sich doch in Grenzen halten.

Die Menstruation ist natürlich, organisch und gesund – sie hält dein inneres Wunderwerk in Topform. Und das ist doch gut…

Deine Periode? Kein Fluch – nur eine Erneuerung.


Der Menstruationszyklus: So funktioniert er

Die Menstruation, auch als Periode bezeichnet, ist ein normales Vorkommen im Leben einer gesunden Frau. Jedoch der Beginn der Menstruation, die Symptome vor der Blutung, die Dauer und die allgemeine Empfindung sind bei jeder Frau unterschiedlich.

Die Menstruation fängt innerhalb von 1-3 Jahren nach Beginn der Pubertät bei Mädchen an. Dies ist normalerweise zwischen dem 9. und 16. Lebensjahr. Während der Menstruation, die im Schnitt zwischen 2 und 7 Tagen dauert, wird die Gebärmutterschleimhaut abgebaut und durch den Gebärmutterhals und die Vagina als Menstruationsblutung ausgeschieden.

Die Menge des ausgeflossenen Blutes scheint mehr zu sein als es ist. Der Durchschnitt beträgt 50 ml (gut 3 Esslöffel), bei einer Spanne von 1-5 Esslöffeln. Die Konsistenz der Blutung ist meistens dickflüssig und rot während der stärksten Blutung. Es ist auch ganz normal Gewebeteile darin zu finden. Die stärkste Blutung findet statt, wenn sich der reichhaltigste Teil der Gebärmutterschleimhaut löst und ausgeschieden wird. Mit fortschreitender Dauer der Periode wir die Blutung dünner und bräunlicher.

Der Menstruationszyklus beginnt am ersten Tag der Periode und endet am ersten Tag der nächsten Periode. Der Zyklus dauert im Schnitt 28 Tage, bei einer Spanne von 21 bis 45 Tagen. Jede Frau hat ihren eigenen, individuellen Zyklus.


Der hormonelle Prozess

Während des Menstruationszyklus findet eine sorgfältig aufeinanderfolgende Kommunikation zwischen den Hormonen im ganzen Körper statt. Ein Sinken des Östrogen und Progesteronlevels veranlasst den Körper die Gebärmutterschleimhaut als Menstruationsblutung auszuscheiden.

Östrogen und Progesteron sind die Hauptakteure im Menstruationszyklus, die durch ihre steigenden und sinkenden Level den Körper zu verschiedenen Reaktionen veranlassen. Während der Menstruationsblutung ist ihr Level am niedrigsten.

Der Zyklus kann in zwei Hauptphasen unterschieden werden: die Follikelphase und die Gelbkörperphase.

Die Follikelphase

Die Follikelphase ist die erste Phase des Zyklus. Sie dauert 10 bis 14 Tage. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich in dieser Phase auf, in Vorbereitung auf die Ovulation, den Eisprung. Hormone regen in dieser Zeit das Heranreifen des Follikels an.

Das Sinken des Östrogenlevels löst einen Anstieg des follikelstimulierenden Hormons (FSH) aus, das ein Wachstum mehrerer Follikel in den Eierstöcken initiiert. Ein Ei wird sich zu einem reifen Ei entwickeln. Hormone bringen das reife Follikel zum Platzen und das Ei wird in die Eileiter abgegeben. Das ist der Beginn der Ovulation, das auch das Ende der Follikelphase ist.

Follicular Pahse of Menstrual Cycle

Die Gelbkörperphase

Die Gelbkörperphase beginnt mit dem Eintritt des Eis von dem Eierstock in die Eileiter. Ein Anstieg des luteinisierenden Hormons bewirkt den Eisprung. Die Östrogen- und Progesteronlevel steigen ebenfalls an und bewirken einen Ausbau der Gebärmutterschleimhaut. Die Schleimhaut ist dann auf ein Einnisten der befruchteten Eizelle vorbereitet.

Wenn eine Befruchtung stattgefunden hat, nistet sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut ein. Das HCG Hormon, das von der Plazenta produziert wird, unterbricht den Menstruationszyklus, indem es das geplatzte Follikel zur Produktion von Östrogen und Progesteron anregt. Die hohen Werte von Östrogen und Progesteron verhindern den Abbau der Gebärmutterschleimhaut. Kommt es zu keiner Befruchtung, sinken die Östrogen und Progesteronwerte und der Abbau der Gebärmutterschleimhaut beginnt. Die Gelbkörperphase dauert bis zum Eintreten der nächsten Menstruation an.

Luteal Phase of Menstrual Cycle

Die hormonalen Konsequenzen

Die fluktuierenden Hormonwerte während des Menstruationszyklus verursachen viele körperliche Veränderungen. Es gibt ansteigende und sinkende Temperaturen während des Zyklus und vaginalen Ausfluss, sowie Bauchkrämpfe während des Eisprunges oder am Beginn der Menstruation. Bei manchen Frauen sind die Begleiterscheinungen minimal, bei anderen sehr stark.


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