Wusstest du, dass zwar 90 % der Verpackungen in unseren Küchen recycelt werden, im Badezimmer jedoch nur 50 %? Das bedeutet, dass recycelbare Abfälle aus dem Badezimmer 30 bis 40 % des Deponieabfalls in Großbritannien ausmachen. Und es geht nicht nur um den Abfall selbst. Die meisten Kunststoffe werden aus fossilen Brennstoffen wie Rohöl hergestellt, und selbst ihr Recycling verursacht Emissionen. Und die Kunststoffe, die nicht recycelt werden? Viele landen in unseren Ozeanen und bedrohen dort das Leben im Meer.
Was können wir also tun? Fangen wir klein an. Fangen wir clever an. Fangen wir im Badezimmer an.
Reduzierung des Plastikverbrauchs zum Tag der Erde (und darüber hinaus)
Als Marke für plastikfreie Menstruationsprodukte tragen wir bereits dazu bei, dass im Laufe eines Lebens pro Person bis zu 11.000 Einweg-Menstruationsprodukte eingespart werden. Aber wir wollen noch einen Schritt weiter gehen und dir dabei helfen, dasselbe zu tun. Der Earth Day am 22. April ist der perfekte Anlass, um aktiv zu werden und auf umweltfreundliche Alternativen im Badezimmer umzusteigen, die wirklich etwas bewirken.
Hier sind 7 einfache Produktwechsel, mit denen Sie Ihr Badezimmer nachhaltiger gestalten können. Keine Schuldgefühle, kein Überforderung – einfach nur Fortschritte.
1. Tauschen Sie Einweg-Menstruationsprodukte gegen eine Menstruationstasse aus
Eine Person mit Menstruation verbraucht im Durchschnitt 286 Einwegprodukte pro Jahr. Das ist eine Menge Plastik. Der Umstieg auf eine wiederverwendbare Menstruationstasse ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen, die du ergreifen kannst. Das ist besser für deinen Körper, deinen Geldbeutel und den Planeten.
2. Verzichte auf Einwegrasierer und wechsle zu einem Sicherheitsrasierer
Einwegrasierer mögen zwar praktisch sein, tragen aber maßgeblich zum Einweg-Plastikmüll bei. Ein Bambaw-Sicherheitsrasierer ist eine langlebige, korrosionsbeständige Alternative, die jahrelang hält – ganz ohne schlechtes Gewissen wegen der Mülldeponie.
3. Ersetzen Sie Shampoo aus der Flasche durch ein Shampoo-Stück
Shampooflaschen stapeln sich schnell, und die meisten enthalten aggressive Chemikalien, die das Haar austrocknen und den Hormonhaushalt stören. Shampoo-Stücke sind plastikfrei, schonen die Kopfhaut und sind reich an pflegenden Inhaltsstoffen. Ein weiterer Vorteil: Sie halten länger und lassen sich besser auf Reisen mitnehmen.
4. Tauschen Sie Plastikzahnbürsten gegen Alternativen aus Bambus aus
Allein in den USA werden jährlich über 1 Milliarde Zahnbürsten weggeworfen – das sind 50 Millionen Pfund Abfall. Eine Bambuszahnbürste, wie sie beispielsweise von The Humble Co. angeboten wird, ist kompostierbar und recycelbar. Ein kleiner Wechsel mit großer Wirkung.
5. Wechseln Sie zu einem natürlichen, plastikfreien Deodorant
Herkömmliche Aerosol-Deos und Roll-ons aus Kunststoff? Nicht gerade umweltfreundlich. Probieren Sie doch einmal natürliche Deos aus, die in Verpackungen aus eloxiertem Aluminium oder Karton angeboten werden und mit plastikfreien Nachfüllpackungen erhältlich sind. Sie sind schonender für Ihre Haut und die Umwelt – sie verstopfen die Poren nicht und verursachen keine Hormonstörungen.
6. Entscheiden Sie sich für Stoffwindeln statt für Wegwerfwindeln
Ein Baby verbraucht im Durchschnitt 4.000 Wegwerfwindeln, bevor es trocken wird. Das kostet Familien etwa 400 £ pro Jahr und verursacht eine halbe Tonne CO₂. Mehrwegwindeln schonen die Haut Ihres Babys, Ihren Geldbeutel und die Umwelt.
7. Tauschen Sie Make-up-Tücher gegen wiederverwendbare Pads aus
Make-up-Tücher sind ein Albtraum für Mülldeponien – und sie in die Toilette zu spülen? Das ist noch schlimmer. Entscheide dich lieber für biologisch abbaubare oder wiederverwendbare Make-up-Pads. Gib einfach deinen Lieblings-Make-up-Entferner darauf, wirf sie in die Wäsche und verwende sie wieder. Einfach, sauber und abfallfrei.
Hier trifft Hygiene auf ein gesundes Leben
Ganz gleich, ob Sie bereits nachhaltig leben oder gerade erst damit anfangen: Ihr Badezimmer bietet unzählige Möglichkeiten, auf Plastik zu verzichten. Bei diesen umweltfreundlichen Alternativen geht es nicht um Perfektion – sondern um die Absicht. Fangen Sie mit ein oder zwei Maßnahmen an und bauen Sie darauf auf.
Kleine Veränderungen. Große Wirkung. Ein saubereres Badezimmer und ein saubererer Planet – Schritt für Schritt.
Foto: mit freundlicher Genehmigung von Pinterest