Warum läuft meine Menstruationstasse aus? 9 häufige Ursachen und einfache Lösungen

Warum läuft meine Menstruationstasse aus? 9 häufige Ursachen und einfache Lösungen

Wenn du mit unerwarteten Flecken und Notfällen im Badezimmer zu kämpfen hast, gib die Hoffnung nicht auf. Undichtigkeiten kommen häufig vor, besonders wenn du noch nicht viel Erfahrung mit Menstruationstassen hast, und lassen sich in der Regel mit ein paar cleveren Tricks beheben.

Lass uns mal schauen, was bei deinem Bechergespiel nicht so ganz rund läuft.

1. Möglicherweise verwenden Sie die falsche Größe.

Lunette ist in zwei Größen erhältlich:

  • Größe 1: Für leichte bis mittlere Blutung
  • Größe 2: Für mäßige bis starke Blutung

Wenn Sie die Größe 1 verwenden und diese schnell durchweicht ist, ist es vielleicht an der Zeit, eine Nummer größer zu wählen. Die Größe 2 fasst mehr Flüssigkeit und ist etwas fester, wodurch sie an Tagen mit stärkerer Blutung besser an Ort und Stelle bleibt.

2. Deine Tasse ist voll – leere sie öfter

Zwar können Menstruationstassen bis zu 12 Stunden lang getragen werden, doch gilt diese Regel nicht für alle gleichermaßen. Wenn Sie eine stärkere Blutung haben, versuchen Sie, Ihre Tasse alle 4–6 Stunden zu leeren. Ist sie beim Herausnehmen zu ¾ gefüllt, sollten Sie Ihren Zeitplan anpassen.

3. Die Lage Ihres Gebärmutterhalses spielt eine Rolle

Dein Gebärmutterhals kann sich im Laufe deines Zyklus verschieben. Wenn deine Menstruationstasse zu hoch oder nicht mittig sitzt, kann das Blut an ihr vorbeifließen. So gehst du vor:

  • Finden Sie Ihren Gebärmutterhals (er fühlt sich an wie Ihre Nasenspitze – weich und nachgiebig)
  • Führen Sie Ihre Tasse unterhalb des Gebärmutterhalses ein, nicht daneben.
  • Wenn Sie einen tief liegenden Gebärmutterhals haben, sollten Sie den Stiel kürzen, um den Tragekomfort zu verbessern
  • Neigen Sie Ihr Becken beim Einführen leicht, um die Tasse richtig auszurichten.

4. Dein Herz ist noch nicht ganz offen

Wenn sich Ihre Tasse nicht vollständig öffnet, dichtet sie nicht richtig ab. Nach dem Einsetzen:

  • Drehen Sie den Becher vorsichtig
  • Fahren Sie mit dem Finger am Rand entlang, um zu prüfen, ob Falten oder Dellen vorhanden sind.
  • Probieren Sie die „Punch-Down“-Falttechnik oder die Dreiecksfaltung aus, wenn die C-Faltung nicht funktioniert.

5. Versuchen Sie, beim Einführen in die Hocke zu gehen

Wenn man aufrecht steht, kann das Einführen schwierig sein. Wenn man sich über die Toilette oder unter der Dusche hinkniet, neigt sich das Becken, wodurch die Tasse leichter hineingleiten und sich besser öffnen kann.

6. Der Stuhlgang kann dazu führen, dass sich Ihr Becher verschiebt

Beim Stuhlgang kann sich Ihre Tasse nach unten verschieben, besonders wenn Sie starke Beckenbodenmuskeln haben. Keine Sorge, sie fällt nicht heraus. Waschen Sie sich einfach die Hände und schieben Sie sie anschließend vorsichtig wieder an ihren Platz zurück.

7. Reinigen Sie die Lüftungsöffnungen

Diese winzigen Löcher am Rand? Sie sind entscheidend für den Sog. Wenn sie verstopft sind, schließt dein Becher nicht richtig ab. Reinige sie bei jedem Ausspülen mit einer weichen Bürste oder einer Nadel.

8. Ihr Beckenboden könnte etwas Training gebrauchen

Schwache Beckenbodenmuskeln können dazu führen, dass Ihre Menstruationstasse nicht richtig sitzt. Wenn Sie beim Aufstehen oder bei Bewegungen ein Auslaufen bemerken, probieren Sie Kegel-Übungen aus, um Ihren Beckenboden zu stärken. Ein weiterer Vorteil: Sie helfen auch bei der Blasenkontrolle.

9. Möglicherweise passt Ihre Tasse nicht richtig

Wenn du schon alles ausprobiert hast und dennoch ausläuft, passt die Form oder Festigkeit deiner Menstruationstasse möglicherweise nicht zu deiner Anatomie. Jeder Körper ist anders. Probiere doch einmal eine andere Größe oder ein anderes Modell aus oder ziehe als Alternative Menstruationsunterwäsche in Betracht.

Auslaufen kommt vor, ist aber kein Grund zur Panik. Mit ein wenig Feinsinn wirst du im Handumdrehen zum Menstruationstassen-Profi. Und wenn du einen Tipp gefunden hast, der bei dir Wunder wirkt, teile ihn mit uns! Wir unterstützen uns gegenseitig auf diesem Weg zu einem auslaufsicheren Alltag.

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Pinterest