4 Aktivistinnen aus der Schulzeit, mit denen du unbedingt beste Freundinnen werden möchtest!

4 Aktivistinnen aus der Schulzeit, mit denen du unbedingt beste Freundinnen werden möchtest!

Von: Allison Waldbeser

Obwohl 2015 das Jahr der Periode, sind wir der Meinung, dass JEDES Jahr eine Gelegenheit sein sollte, das Thema Menstruation in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Es ist nicht nur wichtig, das Tabu rund um die Periode zu brechen, sondern auch entscheidend, über die Menstruation sprechen zu können, ohne sich dabei unwohl, verurteilt oder beschämt zu fühlen. 

Leider gibt es immer noch Menschen, die Tampons unter ihren Ärmeln verstecken, wegen ihrer Periode auf unterhaltsame Aktivitäten verzichten und nicht wissen, wie sie über die Menstruation sprechen sollen, ohne dabei etwas verlegen zu wirken. Wir haben eine Liste mit vier Menstruationsaktivistinnen zusammengestellt, die die Welt mit ihren beeindruckenden Geschichten auf die eine oder andere Weise inspiriert haben – und mit denen du danach wahrscheinlich am liebsten befreundet sein möchtest.

1. Rupi Kaur

Eine absolute Powerfrau – sie ist eine in Kanada lebende Dichterin, die über Gewalt, Missbrauch, Liebe, Verlust, Weiblichkeit und das Tabu rund um die Menstruation schreibt. Obwohl Kaur schon in jungen Jahren mit dem Schreiben begann, veröffentlichte sie erst 2015 eine Fotoserie auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte, um das Menstruationstabu zu entstigmatisieren. Ihr Bild (auf dem sie auf einem Bett lag und einen Menstruationsfleck am Po hatte) wurde *zweimal* von Instagram entfernt, doch nachdem die Plattform die Kontroverse auf Facebook mitbekommen hatte, entschuldigte sie sich später und stellte das Bild wieder her. Gut gemacht, Instagram.

Ihr erstes Buch „Milk and Honey“ schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Es umfasst vier Kapitel zu verschiedenen Themen wie „das Leiden“, „das Lieben“, „das Zerbrechen“ und „das Heilen“. Ihre Gedichte haben die Menschen nicht nur dazu angeregt, sich der von ihr angesprochenen Themen bewusst zu werden, sondern auch eine breitere Diskussion ausgelöst und andere dazu inspiriert, sich stärker zu Wort zu melden und mehr im Einklang mit sich selbst zu sein.

2. Kiran Gandhi

Kiran, auch bekannt als Schlagzeugerin von M.I.A., beschloss, beim London-Marathon 2015 offen ihre Blutung zu zeigen. Warum, fragt ihr euch? Aus diesen blutigen Gründen: Um das Bewusstsein für diejenigen zu schärfen, die sich keine Menstruationsprodukte leisten können und ihre Periode verstecken müssen, sowie für diejenigen, die sich schämen, über ihre Periode zu sprechen, und so tun, als gäbe es sie nicht. Kiran hatte nicht vor, während des Marathons ihre Periode zu haben, aber ihre Aktion hatte definitiv einen positiven Einfluss auf die Welt des Menstruationsaktivismus. Einen Tampon für diese Veranstaltung zu tragen, kam für sie einfach nicht in Frage – warum sollte sie sich unwohl fühlen, nur damit sich andere wohlfühlen? Kiran fand es „absurd und unterdrückend, dass sie ihr Wohlbefinden beeinträchtigen sollte, nur damit andere Menschen sich nicht angewidert fühlen“. Mach weiter so, Kiran, WIR STEHEN HINTER DIR!

3. Lili Murphy-Johnson

Hast du schon einmal von Schmuck gehört, der von der Periode inspiriert ist? Oder hättest du jemals gedacht, dass man PMS in Form von Schmuck darstellen könnte? Die Künstlerin Lili Murphy-Johnson verändert die Art und Weise, wie Menschen die Menstruation wahrnehmen, indem sie ihre persönlichen Erfahrungen mit Menstruationskrämpfen, PMS und ihrem Wunsch, die Periode zu entstigmatisieren, in eine wunderschöne Schmuckkollektion verwandelt. Ihre Kollektion ist eine Zusammenstellung von Themen rund um die Menstruation und die Strapazen, denen der weibliche Körper während dieser Zeit ausgesetzt ist. Im Mittelpunkt ihrer Kollektion stehen PMS, Menstruationsprodukte wie Tampons, Binden und Slipeinlagen, Blut sowie alles, was menstruierende Menschen nutzen, um die Schmerzen zu lindern. Sie hofft, dass ihre Stücke positive Gespräche anregen und das Thema „Menstruationsflecken“ in ein positiveres Licht rücken. Schaut euch ihre Kollektion hier.

4. Jen Lewis

Jen Lewis hebt das Thema Menstruationsblut auf eine ganz neue Ebene und schafft eine Sammlung von Kunstwerken, die sie und ihr Ehemann Rob Lewis „Beauty in Blood“ nennen. Alles begann eines Tages, als sie ihre Menstruationstasse herausnahm, Blut an den Fingern hatte und sich fragte, warum die Gesellschaft die Menstruation für so ekelhaft hält (wir verstehen das auch nicht!). Seitdem haben sie und ihr Mann wunderschöne Fotografien geschaffen, für die sie Jens eigenes Menstruationsblut und Wasser verwendet haben. Sie wollte ein Bild schaffen, das anderen vor Augen führt, wie einzigartig jeder Blutfluss ist und welche Schönheit in der Bewegung der Flüssigkeit liegt. Wir LIEBEN ihre Kunstwerke und wünschten, wir hätten eines davon an unseren Wänden! Schaut sie euch hier an hier.

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Pinterest