Nachdem wir seit über 14 Jahren blutige Tabus rund um die Menstruation gebrochen haben, war es für uns keine Überraschung, dass eine aktuelle Umfrage von Lunette ergab, dass die Generation Z bei der Normalisierung des Themas Menstruation eine Vorreiterrolle einnimmt.
An der Studie nahmen 2.000 Frauen im Alter von 18 bis 38 Jahren teil, und die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Wandel in der Einstellung jüngerer Generationen zum Thema reproduktive Gesundheit. Spoiler-Alarm: Die Generation Z lässt sich nicht von Schamgefühlen einschüchtern.
Die Generation Z spricht offen und selbstbewusst über die Periode
Zwar sind 65 % der Befragten der Meinung, dass das Stigma rund um die Menstruation nach wie vor besteht, doch die Mehrheit ist sich einig, dass die Periode ein natürlicher Vorgang ist und offen thematisiert werden sollte – ja, sogar mit Männern.
- 83 % der Angehörigen der Generation Z befürworten offene Gespräche über die Menstruation;
- Im Vergleich zu 72 % der Millennials ist die Generation Z deutlich meinungsstärker und selbstbewusster.
Warum verstecken wir dann, obwohl die Periode etwas ganz Normales ist, immer noch Tampons in unseren Ärmeln, flüstern über Krämpfe und erfinden Ausreden, wenn wir uns freinehmen müssen?
Menstruationsschmerzen sind real und beeinträchtigen unser Leben
Kommen wir zu den Fakten:
- Fast 50 % der Befragten haben aufgrund von Menstruationsbeschwerden wie starken Blutungen, Krämpfen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall den Arbeitsplatz versäumt;
- Ganze 92 % geben an, dass sie ihren Tagesablauf wegen ihrer Periode anpassen mussten.
Das ist nicht nur lästig – es ist ein Zeichen dafür, dass wir das Thema Menstruationsgesundheit am Arbeitsplatz, in der Schule und im sozialen Umfeld normalisieren müssen.
Periode vs. Poolpartys: Der Sommer-Zwickmühle
Stell dir Folgendes vor: Es ist Sommer. Deine Freunde laden dich zu einer Poolparty mit Ananas-Schwimmringen und gefrorenen Margaritas ein. Du hast deinen Lunette Period Cup dabei, also musst du dir keine Sorgen um Tamponfäden oder Auslaufen machen. Aber dein Kopf pocht, dein Magen ist wie zugeschnürt, und du bist nur ein Niesen von einer Katastrophe entfernt.
Also sagst du ab. Du bleibst zu Hause, legst dir ein Heizkissen auf und schaust dir eine ganze Staffel von „Bachelor in Paradise“ am Stück an. Wie sich herausstellt, geben 66 % der Umfrageteilnehmer an, dass sie genau das Gleiche tun würden. Vielleicht nicht ganz so stilvoll, aber du verstehst schon, was ich meine.
Menstruation und Dating: Der stille Dealbreaker
Du hast mit jemandem gechattet, den du süß findest. Endlich hast du die Person um ein Date gebeten. Doch dann setzt deine Periode ein, und 38 % von euch sagen, das sei ein absolut triftiger Grund, das Date abzusagen. Tatsächlich hat die durchschnittliche junge Frau, die befragt wurde, im vergangenen Jahr drei Dates aufgrund von Menstruationsbeschwerden abgesagt. Und obwohl viele sagen, dass sie kein Problem damit haben, mit Menschen jeden Geschlechts über die Menstruation zu sprechen, vermuten wir, dass „Ich habe meine Tage und bin aufgebläht“ nicht der Grund war, den du angegeben hast, um das dritte Date abzusagen.
Die Generation Z sorgt für neue Impulse, aber es gibt noch viel zu tun. Wir müssen:
- Es soll zur Normalität werden, am Arbeitsplatz über Regelschmerzen zu sprechen
- Förderung der Aufklärung über Menstruationsgesundheit für alle Geschlechter
- Fördern Sie nachhaltige Menstruationsprodukte wie Menstruationstassen
- Schafft einen sicheren Raum für offene Gespräche
Wir haben Ideen – aber Ihre Meinung ist genauso wichtig. Teilen Sie uns Ihre Gedanken mit – lassen Sie uns den Austausch am Laufen halten.
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